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Der Euro verlor gegenüber dem Dollar erneut deutlich an Boden und wird aktuell nur mit 1,068 Dollar gehandelt, Tendenz leicht fallend. Ausgeglichen wurde dies bisher durch den auf 827 Dollar pro Tonne gefallenen ICE Gasoil Preis, welcher allerdings wieder einer leichten Aufwärtsbewegung folgt. Die Rohölsorte Brent konnte sich auf 90 Dollar pro Fass halten, während WTI auf 85 Dollar pro Fass fiel. Mit dem noch immer im Wert fallenden Euro und den wieder minimal steigenden Ölpreisen, sind kleine Heizölpreisaufwärtsbewegungen im Laufe des Nachmittags wahrscheinlich.

Die Spannungen im Nahen Osten sind weiterhin der dominante Preistreiber am Ölmarkt. Am Wochenanfang wurde die iranische Botschaft in Syrien angegriffen. Die tödliche Attacke schreibt der Iran Israel zu, welches sich bisher nicht zu dem Angriff bekannte. Die USA gehen von einem kurz bevorstehenden Angriff des Irans auf Israel aus, welcher allerdings nach Expertenvermutungen zu unbedeutend sein wird, um die USA in den Konflikt mit hineinzuziehen. Israel gab derweil an auch auf militärische Szenarien außerhalb des aktuellen Konfliktgebietes vorbereitet zu sein.

Die erfolgreichen ukrainischen Drohnenangriffe auf russische Ölinfrastruktur sowie die ins zweite Quartal 2024 hineinverlängerten freiwilligen Förderquotenkürzungen der OPEC+ stützen dabei die Preise ebenso, wie Aussagen der europäischen Zentralbank, die Zinsen zeitnah senken zu wollen. Dem gegenüber stehen wiederum die aktuellen Ölbestandsaufbauten in den USA, sowie die Aussage der US-amerikanischen Zentralbank (Fed), die Zinsen ggf. länger auf dem aktuell hohen Niveau zu halten und begrenzen damit den Aufwärtsspielraum der Ölpreise.

In der Schweiz starten die Heizölpreise mit einem durchschnittlichen Anstieg von 0,15 Rappen pro Liter in den Handel, in Österreich stagnieren sie und in Deutschland fielen sie im Schnitt um 1,05 Cent. Regional gibt es dabei wieder die ersten Angebote unter einem Euro. Trotz der tendenziell aufwärts treibenden Nachrichten für die Ölpreise, nehmen die Marktteilnehmer zum Wochenende Gewinne mit, was zumindest kurzfristig für weiteres Heizölpreisabwärtspotential sorgt. 

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